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Faschingsgilde "Helau Krakau" Höchberg e.V.

Fasching ist unser Leben – denn Narren regieren die Welt.

Unter diesem Motto begrüßte das Höchberger Prinzenpaar Ingo I. und Melanie I. die Narren im Pfarrheimsaal „Mariä Geburt“. Alle Akteure legten sich wieder mächtig ins Zeug und Sitzungspräsident Norbert Nöth teilte dem Publikum stolz mit, dass wieder alle Akteure aus den eigenen Reihen kommen. Nach Begrüßung und Proklamation zeigte die Prinzengarde (Blaue Garde), die von Nicole Stichler trainiert wird, einen schmissigen Gardetanz der mit tosendem Beifall belohnt wurde. Der Protokoller Herbert Kiesel stellte Parallelen zwischen den blaublütigen Häusern Europas und dem Höchberger Prinzenpaar her. Dann zeigte das Tanzmariechen Jana Hochstein sein Können und beeindruckte mit einem schmissigen Tanz die närrischen Gäste. Hier ein Lob an die beiden Trainerinnen Anna-Lena Schraut und Jessica Lach. Dann wurden von Wolfgang Knorr die Lachmuskeln strapaziert, der als Schlotfeger so manche lustige Dachgeschichte erzählte.

Die Purzelgarde, liebevoll die „Purzeli“ genannt hatten wieder eine tolle Tanznummer und zeigten bei Ihrer Kochparty nicht nur wundervolle Kostüme sondern auch ihr Können. Einstudiert wurde dieser super Tanz von den beiden Trainerinnen Melanie Glücker und Julia Riegel. In seiner Bütt nahm Markus Münch als „Frau vom Sanierungsbüro“ die Ortskernsanierung auf`s Korn. Mit der ersten Schunkelrunde heizte das „Duo Catweezle“ Rainer Wondrak und Heribert Erb ein, bevor die Rote Garde einen klasse Marschtanz vorführte und und zeigte dass man um die Zukunft bei den Garden keine Angst haben muss. Trainiert wird die Rote Garde von Kristina Hupp und Verena Endres. Dann kam die Symbolfigur der Gilde, der Dorfbüttel auf die Bühne. In bewährter Manier hatte er wieder einige Kuriositäten aus dem Höchberger Mitteilungsblatt parat und glänzte wieder mit seinen geschliffenen „Bekanntmachungen“.

Mit Stars aus den sechzigern, perfekt vorgetragen, glänzte die Gruppe Voll/Rausch mit ihrem Moderator „Heinz Schenk“. Bevor es dann in die Pause ging überreichte das Prinzenpaar an die Senatoren einen Orden als Dank für Ihre Spendenbereitschaft.

Mit Gesang und „...drei – vier“ ging es in die zweite Halbzeit und die Pfarrhofsänger nahmen mal wieder alles aufs Korn bis beim Abschluss ihres Auftritts das Lied „Einmal Prinz zu sein“ erklang und natürlich das unvermeidliche Hütle auf die Bühne kam, denn singen macht Durst.

Das Kracketanzgrüpple glänzte mit ihrem Showtanz in dem das Thema „... so schön ist es der Schunk zu sein“ im Vordergrund stand, kein Wunder bei neun hübschen Mädels, die nicht nur dem Schunk einheizten sondern auch das begeisterte Publikum. Dann kam ein „...-mords Weib“ auf die Bühne und Wiltrud Wilhelm erzählte mit ihrer Schnoddergosche, dass Schönheit Platz braucht, denn „Dick ist schick und Schönheit braucht Platz“.

Nach der zweiten Schunkelrunde gaben Dimitri Huppodoppolus (Martin Hupp) und Karl (Stefan Seubert) ihr Stelldichein. Von der großen Politik landeten sie letztendlich bei der Kommunalpolitik und als streikendes Duo zogen sie so gut wie alles durch den Kakao.

Eine Geschichte aus dem Orient zeigte die Blaue Garde mit ihrem Showtanz. Händler, Haremsdamen und Räuber wechselten sich in einem schmissigen Tanz ab, bei dem auch die Kostüme großen Anklang fanden. Einstudiert wurde der Showtanz von Simone Stichler, Katharina Billinger und Susanne Feineis.

Mit frechen Witzen brachten Vroni und Schorsch (Wiltrud und Berni Wilhelm) in bewährter Weise den Saal nochmal zum kochen bevor zum krönenden Abschluss das Männerballett mit Show und Akrobatik das Publikum von den Stühlen riss.

So konnten die Sitzungspräsidenten Norbert Nöth und Michael Kiesel ein zufriedenes und begeisterndes Publikum verabschieden und mit den Abschlussliedern, gesungen von Wolfgang Knorr, kam es zum großen Finale bei der alle Akteure  auf die Bühne kamen um dann mit dem Prinzenpaar Ingo I. und Melanie I. noch mal richtig abzufeiern.

Weitere Infos und Bilder gibt es unter www.helau-krakau.de und in unserem Büttelblatt, das in den Höchberger Geschäften ausliegt